Souveräne IT · Umstieg

Anmeldung & Konten

Einmal anmelden, überall drin: Nextcloud, Wissensablage, Videokonferenz und Fachanwendungen hinter einem Zugang, mit zweitem Faktor und einem Knopf, der beim Ausscheiden alles sperrt.

Ersetzt
Microsoft Entra ID / Azure AD · Google Workspace Identity · Passwortlisten in Tabellen
Aufwand
Mittel · 1–2 Wochen
Was Sie bekommen

Anmeldung & Konten im Einzelnen.

  • Ein Zugang für alles

    Eine Anmeldung für alle angebundenen Dienste. Weniger Passwörter bedeutet bessere Passwörter — und deutlich weniger Zettel unter der Tastatur.

  • Zweiter Faktor

    Bestätigung per App, Sicherheitsschlüssel oder Passkey. Der wirksamste einzelne Schritt gegen übernommene Konten, und er kostet nichts außer Gewöhnung.

  • Geordnetes Ausscheiden

    Wenn jemand geht, wird ein Konto deaktiviert und der Zugang zu allen Diensten ist weg. Ohne diese Stelle bleiben Zugänge oft jahrelang offen — der häufigste Befund bei Sicherheitsprüfungen in kleinen Organisationen.

  • Rollen statt Einzelrechte

    Rechte hängen an der Funktion, nicht an der Person. Neue Vorstandsmitglieder bekommen den Vorstandszugang, statt dass jemand von Hand zwölf Häkchen setzt.

  • Nachvollziehbar

    Protokoll darüber, wer wann Zugriff bekommen und verloren hat. Bei Prüfungen und im Schadensfall ist das der Unterschied zwischen Beleg und Behauptung.

  • Ohne Lizenz pro Kopf

    Auch hier keine Abrechnung pro Person — gerade bei Organisationen mit vielen Ehrenamtlichen der entscheidende Unterschied.

Was Sie davon haben

Wenn man kleine Organisationen auf ihre größte Sicherheitslücke anspricht, kommt selten „zu wenig Firewall“ heraus. Es sind fast immer Zugänge: geteilte Passwörter, Konten ausgeschiedener Mitarbeitender, die noch funktionieren, und niemand, der eine Übersicht hat, wer eigentlich worauf Zugriff hat.

Eine zentrale Anmeldung löst das nicht durch Technik, sondern durch Ordnung. Es gibt eine Stelle, an der Zugänge entstehen und enden. Das macht die Frage „wer kann eigentlich noch in unsere Ablage?“ von einer Recherche zu einem Blick in eine Liste.

Der zweite Faktor kommt dazu. Die überwiegende Mehrheit erfolgreicher Angriffe auf kleine Organisationen läuft über abgegriffene oder erratene Passwörter. Ein zweiter Faktor macht diesen Weg praktisch dicht — mit einem Aufwand, der nach zwei Wochen niemandem mehr auffällt.

Wie wir vorgehen

  1. Bestandsaufnahme — Welche Dienste, welche Konten, wer hat worauf Zugriff. Dieser Schritt fördert regelmäßig Überraschungen zutage und lohnt sich unabhängig vom Rest.
  2. Aufräumen — Verwaiste Konten schließen, geteilte Zugänge auflösen. Oft der Teil mit dem größten Sicherheitsgewinn.
  3. Zentrale Anmeldung einrichten — Mit Notfallzugang und zweitem Faktor für Verwaltungskonten.
  4. Dienste anbinden — Schrittweise, beginnend mit dem, was am meisten genutzt wird.
  5. Ablauf festhalten — Wer legt Konten an, wer sperrt sie, was passiert beim Ausscheiden. Eine Seite genügt, aber sie muss existieren.

Häufige Fragen

Was passiert, wenn der Anmeldedienst ausfällt?

Der berechtigte Einwand gegen jede zentrale Anmeldung. Wir richten für Verwaltungskonten immer einen Notfallzugang ein, der unabhängig funktioniert, und überwachen den Dienst engmaschig. Bei den meisten Anwendungen bleiben bestehende Sitzungen bei einem kurzen Ausfall außerdem aktiv.

Müssen alle Anwendungen mitmachen?

Nein, und in der Praxis machen nie alle mit. Was gängige Standards unterstützt, binden wir an — das sind alle Dienste aus unserem Angebot und viele Fachanwendungen. Der Rest bleibt vorerst separat. Auch ein Teilerfolg ist ein Gewinn.

Ist das nicht Überdimensionierung für fünfzehn Leute?

Bei fünf Personen mit drei Diensten: ja, dann genügt ein guter Passwortmanager. Ab etwa zehn Personen und fünf Diensten, oder sobald es Fluktuation gibt — Praktikantinnen, Ehrenamtliche, Projektmitarbeit — kippt die Rechnung deutlich.

Brauchen wir trotzdem einen Passwortmanager?

Ja. Für die Zugänge, die sich nicht anbinden lassen — Bank, Behördenportale, Lieferanten — bleibt ein Passwortmanager im Team die richtige Antwort. Wir richten den gern mit ein.

Warum steht hier "in Vorbereitung"?

Wir betreiben die Technik produktiv für uns selbst, haben sie aber noch nicht als Kundenangebot verpackt — Preise, Vertrag, Notfallwege. Wenn Sie Bedarf haben, sprechen Sie uns an; frühe Kunden bekommen bessere Konditionen, weil sie das Angebot mitformen.

Passt das zu Ihnen?

Schreiben Sie uns kurz, wie Sie heute arbeiten und wo es hakt. Sie bekommen innerhalb von zwei Werktagen eine ehrliche Einschätzung — auch dann, wenn ein Wechsel sich für Sie nicht lohnt.