Souveräne IT · Umstieg

E-Mail & Kalender

Postfächer unter Ihrer eigenen Domain, mit Spam- und Virenfilter, Webmail, Kalender- und Kontakte-Abgleich auf allen Geräten. Betrieben in Deutschland, gesichert und überwacht.

Ersetzt
Microsoft Exchange / Outlook.com · Google Workspace · Web.de / GMX für Geschäftspost
Aufwand
Mittel · 2–3 Wochen
Was Sie bekommen

E-Mail & Kalender im Einzelnen.

  • Postfächer unter Ihrer Domain

    Beliebig viele Adressen, Verteiler und Aliase. Gemeinsame Postfächer für Info- und Buchhaltungsadressen, damit Urlaubsvertretung ohne Passwort-Weitergabe funktioniert.

  • Spam und Viren

    Mehrstufiger Filter mit Greylisting, Reputationsprüfung und Virenscan. Falsch einsortierte Nachrichten holen Sie selbst aus der Quarantäne, ohne bei uns anzurufen.

  • Zustellbarkeit

    SPF, DKIM und DMARC richten wir vollständig ein und überwachen sie. Ohne das landet Geschäftspost bei Empfängern im Spam — der häufigste Fehler bei selbst aufgesetzten Mailservern.

  • Auf allen Geräten

    Outlook, Thunderbird, Apple Mail, iPhone, Android und Webmail im Browser. Kalender und Kontakte gleichen sich über offene Standards ab, nicht über eine Hersteller-App.

  • Geprüftes Backup

    Tägliche Sicherung aller Postfächer auf getrennten Speicher, plus ein Wächter, der jeden Morgen meldet, wenn eine Sicherung fehlt oder ein Postfach aus der Sicherung gefallen ist.

  • Umzug ohne Postverlust

    Bestehende Postfächer inklusive Ordnerstruktur und Kalendern ziehen wir um. Während der Umstellung läuft beides parallel, damit keine Nachricht verloren geht.

Was Sie davon haben

E-Mail ist der Dienst, bei dem Abhängigkeit am meisten weh tut. Wer sein Postfach bei einem Anbieter hat, der das Konto sperrt, verliert nicht nur die Kommunikation, sondern auch den Weg zurück in alle anderen Dienste — Passwort-Zurücksetzen läuft über E-Mail. Ein eigener Mailserver unter eigener Domain nimmt dieses Risiko heraus.

Dazu kommt, dass Geschäftskorrespondenz oft das Sensibelste ist, was eine Organisation hat: Personalfragen, Vertragsverhandlungen, bei Vereinen auch Mitgliederangelegenheiten. Diese Post durch die Werbesysteme eines Suchmaschinenkonzerns laufen zu lassen, ist eine Entscheidung — meistens eine, die nie bewusst getroffen wurde.

Wie der Umzug läuft

  1. Prüfung Ihrer Domain — Wir schauen, wie Ihre Mail heute zugestellt wird, welche Einträge im DNS stehen und ob die Domain irgendwo negativ auffällt.
  2. Aufbau und Testbetrieb — Postfächer werden angelegt, Filter eingestellt, SPF, DKIM und DMARC vorbereitet. Sie testen mit einem Konto, bevor irgendetwas umgestellt wird.
  3. Umzug der Bestände — Alte Postfächer werden im Hintergrund kopiert, während Ihr bisheriger Anbieter weiter zustellt.
  4. Umstellung der Zustellung — Der DNS-Eintrag wird geändert, ab jetzt kommt neue Post beim neuen Server an. Ein Nachlauf sorgt dafür, dass in der Übergangszeit nichts verloren geht.
  5. Abschalten des alten Vertrags — Nach einer Wartezeit von zwei bis vier Wochen, in der beide Systeme parallel erreichbar bleiben.

Gesamtdauer typischerweise zwei bis drei Wochen, überwiegend Wartezeit für den sicheren Parallelbetrieb.

Wann sich der Wechsel nicht lohnt

Wenn Ihre Organisation stark auf Exchange-spezifische Funktionen aufbaut — Ressourcenbuchung über Outlook, verschachtelte öffentliche Ordner, Verzahnung mit Microsoft Teams — wird der Wechsel zur Umstellung von Arbeitsabläufen, nicht nur von Technik. Das ist machbar, aber es ist ein Projekt und keine Migration. Wir sagen Ihnen vorher, in welche Kategorie Ihr Fall fällt.

Häufige Fragen

Bleibt unsere E-Mail-Adresse gleich?

Ja. Ihre Domain und alle Adressen bleiben, wie sie sind. Was sich ändert, ist der Server dahinter — für Absender und Empfänger unsichtbar.

Landen unsere Mails dann im Spam?

Das ist die berechtigte Sorge bei eigenen Mailservern, und sie ist der Grund, warum wir SPF, DKIM und DMARC vollständig einrichten und danach überwachen. Die IP-Adressen unserer Server sind etabliert und werden nicht für Massenversand genutzt. Wir prüfen vor dem Umzug, ob Ihre Domain irgendwo auf einer Sperrliste steht.

Was passiert mit unseren alten E-Mails?

Die ziehen mit um, inklusive Ordnerstruktur und Lesestatus. Der Umzug läuft im Hintergrund, während Ihr altes Postfach noch aktiv ist. Erst wenn alles übertragen ist, stellen wir die Zustellung um.

Können wir Outlook weiter nutzen?

Ja, über IMAP und CalDAV. Was nicht mitkommt, sind Exchange-spezifische Funktionen wie die Raumbuchung im Outlook-Kalender oder öffentliche Ordner in der Exchange-Logik. Für beides gibt es Entsprechungen, sie sehen nur anders aus. Was Sie davon wirklich brauchen, klären wir vorher.

Wer kann unsere E-Mails lesen?

Sie. Wir haben als Betreiber technischen Zugriff auf den Server — das lässt sich bei keinem gehosteten Dienst vermeiden — und regeln im Auftragsverarbeitungsvertrag, was wir damit dürfen, nämlich betreiben und sichern. Es gibt keine inhaltliche Auswertung, keine Werbeprofile und keine Weitergabe an Dritte.

Was ist, wenn der Server ausfällt?

E-Mail ist so gebaut, dass absendende Server bei Nichterreichbarkeit erneut zustellen, üblicherweise über mehrere Tage. Ein kurzer Ausfall bedeutet also verzögerte, nicht verlorene Post. Wir überwachen die Erreichbarkeit rund um die Uhr und bekommen eine Meldung aufs Telefon, bevor Sie es merken.

Passt das zu Ihnen?

Schreiben Sie uns kurz, wie Sie heute arbeiten und wo es hakt. Sie bekommen innerhalb von zwei Werktagen eine ehrliche Einschätzung — auch dann, wenn ein Wechsel sich für Sie nicht lohnt.