Souveräne IT · Umstieg

Videokonferenzen

Besprechungen im Browser, ohne dass Teilnehmende ein Konto anlegen oder eine App installieren müssen. Gehostet in Deutschland, abgerechnet pro Organisation — nicht pro Kopf.

Ersetzt
Zoom · Microsoft Teams · Google Meet
Aufwand
Sehr überschaubar · wenige Tage
Was Sie bekommen

Videokonferenzen im Einzelnen.

  • Gäste ohne Konto

    Link verschicken, anklicken, drin sein. Keine Registrierung, kein Download, keine Einwilligung in fremde Nutzungsbedingungen — entscheidend, wenn Sie mit Ehrenamtlichen, Klienten oder älteren Menschen arbeiten.

  • Pauschale statt pro Kopf

    Ein Preis für die ganze Organisation, unabhängig davon, ob fünf oder fünfzig Personen den Dienst nutzen. Das ist der Punkt, an dem sich der Wechsel für Vereine fast immer rechnet.

  • Zwei Ausbaustufen

    Eine niedrigschwellige Variante für spontane Gespräche ohne Verwaltung, und eine mit Benutzerverwaltung, festen Räumen und Moderationsrechten für regelmäßige Gremiensitzungen.

  • Bildschirm teilen und aufzeichnen

    Präsentation zeigen, gemeinsam auf ein Dokument schauen, bei Bedarf aufzeichnen. Aufzeichnungen landen in Ihrer eigenen Ablage, nicht in einer fremden Cloud.

  • Moderation

    Raum abschließen, Wartebereich, Teilnehmende stummschalten oder entfernen, Rederecht vergeben. Wichtig für Mitgliederversammlungen, in denen es auch mal laut wird.

  • Ohne Tracking

    Keine Analyse des Nutzungsverhaltens, keine Weitergabe von Verbindungsdaten, keine Auswertung von Gesprächsinhalten. Die Verbindung ist verschlüsselt.

Was Sie davon haben

Videokonferenzen sind der Bereich, in dem der Wechsel am leichtesten fällt und am schnellsten sichtbar wird. Es gibt keine Daten zu migrieren, keine gewachsene Ordnerstruktur, keine Altlasten. Sie verschicken ab morgen einen anderen Link.

Der Kostenunterschied ist deutlich, weil die großen Anbieter pro Person abrechnen und Organisationen oft Lizenzen für Menschen zahlen, die zweimal im Jahr an einer Sitzung teilnehmen. Ein Verein mit fünfzehn Vorstands- und Beiratsmitgliedern zahlt bei einem Lizenzmodell für fünfzehn Konten — genutzt wird es an acht Abenden.

Dazu kommt die Hürde für Gäste. Wer Klienten, Angehörige oder Ehrenamtliche zu einem Gespräch einlädt, will nicht, dass die erst ein Konto bei einem US-Unternehmen anlegen. Genau das ist bei Teams der Normalfall.

Wie der Wechsel läuft

  1. Kurzes Gespräch — Wie viele Personen, wie oft, wie groß die Runden, brauchen Sie feste Räume und Moderationsrechte.
  2. Einrichtung — Wir legen Ihre Umgebung an, richten feste Räume ein und hinterlegen Ihr Logo. Das dauert in der Regel einen Tag.
  3. Testlauf — Eine echte Sitzung mit Ihrem Team, damit die üblichen Fragen auftauchen, solange noch jemand danebensitzt.
  4. Produktivbetrieb — Ab dann verschicken Sie Ihre eigenen Links.

Gesamtdauer typischerweise wenige Tage.

Wann sich der Wechsel nicht lohnt

Wenn Ihre Organisation Teams nicht als Videokonferenz, sondern als zentrale Arbeitsumgebung nutzt — mit Kanälen, Dateiablage und angebundenen Anwendungen — dann ist der Videoteil nur die Spitze. Ein reiner Wechsel der Konferenzlösung bringt Ihnen dann wenig, sinnvoll wäre der größere Umzug zu Nextcloud. Bei sehr großen Online-Veranstaltungen mit Hunderten Teilnehmenden greifen Sie besser weiter zu einem spezialisierten Anbieter.

Häufige Fragen

Läuft das so stabil wie Zoom?

Für die typischen Größen in KMU und Vereinen — bis etwa fünfundzwanzig Teilnehmende — läuft es gut und unauffällig. Bei sehr großen Veranstaltungen mit hundert und mehr Personen oder bei Teilnehmenden mit schwacher Internetverbindung ist Zoom technisch weiter. Wir sagen Ihnen ehrlich, wo Ihr Anwendungsfall liegt, statt etwas zu versprechen, das im Ernstfall nicht hält.

Was müssen unsere Gäste installieren?

Nichts. Ein aktueller Browser genügt, auf dem Rechner wie auf dem Telefon. Wer möchte, kann eine App nutzen, muss aber nicht. Das ist der größte praktische Unterschied zu Teams.

Können wir Sitzungen aufzeichnen?

Ja. Die Aufzeichnung landet in Ihrer eigenen Ablage. Denken Sie daran, dass Aufzeichnungen von Personen deren Einwilligung brauchen — wir richten einen entsprechenden Hinweis im Raum ein, die rechtliche Einordnung bleibt aber bei Ihnen.

Gibt es eine Einwahl per Telefon?

Das ist als Zusatzmodul möglich, kostet aber laufende Telefoniegebühren und lohnt sich nur, wenn Sie regelmäßig Teilnehmende ohne Internetzugang haben. Wir besprechen das im Einzelfall.

Wie viele Räume bekommen wir?

So viele, wie Sie brauchen. Räume sind keine Lizenz, sondern nur ein Name. Feste Räume für wiederkehrende Termine — Vorstand, Team, Projektgruppe — richten wir gern vorab ein.

Was kostet das im Vergleich?

Die üblichen Anbieter liegen zwischen zehn und zwanzig Euro pro Person und Monat. Bei uns zahlen Sie eine Pauschale für die Organisation. Ab etwa fünf regelmäßigen Nutzerinnen und Nutzern ist das günstiger, darüber wird der Abstand schnell deutlich.

Passt das zu Ihnen?

Schreiben Sie uns kurz, wie Sie heute arbeiten und wo es hakt. Sie bekommen innerhalb von zwei Werktagen eine ehrliche Einschätzung — auch dann, wenn ein Wechsel sich für Sie nicht lohnt.